Rezension – Tiefe Narbe

Rezension – Tiefe Narbe

23. April 2020 0 Von Buecherverrueckte

Titel: Tiefe Narbe

Autor: Arno Strobel

Verlag: S. Fischer Verlag

Erscheinungsdatum:

Seitenanzahl: 26.01.2017

Format: Taschenbuch

ISBN: 978-3-596-29616-3

Preis: 10,99

Max Bischoff, Oberkommissar, Anfang dreißig, ist der Neue bei der Düsseldorfer Mordkommission. Er ist hoch motiviert und schwört auf moderne Ermittlungsmethoden, was nicht immer auf Gegenliebe bei den Kollegen stößt. Sein erster Fall beim KK11 hat es in sich. Auf dem Polizeipräsidium taucht eines Morgens ein Mann auf, der völlig verstört und von oben bis unten mit Blut besudelt ist. Er weiß weder, was in der Nacht zuvor geschehen ist, noch hat er eine Erklärung für das Blut auf seiner Kleidung. Wie sich bald herausstellt, stammt es nicht von ihm selbst, sondern von einer Frau. Einer Frau, die vor über zwei Jahren spurlos verschwand. Die für tot gehalten wird. War sie all die Zeit über noch am Leben und ist erst vor kurzem getötet worden? Und was hat der Mann mit der Sache zu tun? Ist er Täter oder Opfer?

Als kurz darauf eine Leiche am Rheinufer gefunden wird, verstricken Max Bischoff und sein Partner Horst Böhmer sich immer tiefer im Dickicht der Ermittlungen, um einen Fall zu lösen, in dem lange nichts zusammenzupassen scheint …

(QUELLE: Zum Buch/Zum Verlag)

Mit Tiefe Narbe habe ich einen weiteren Großartigen Strobel gelesen. Spannungsgeladene Brutalität die einen den Schauer nur so mit rasender Geschwindigkeit durch den Körper jagt. Ich bin wieder einmal Fasziniert davon wie Herr Strobel es schafft mich mit einem Verdacht dastehen zu lassen, um mir dann mit geballter Power zu zeigen Nö der war’s nicht.

Max Bischoff war mir sofort sympathisch und auf Anhieb hatte ich das Gefühl er erzählt mir seine Geschichte. Charakterlich ist er einfach gestrickt sympathisch, Hilfsbereit, Sarkastisch. Max zaubert einen mit seiner frischen Art einem ein zauberhaftes Lächeln ins Gesicht, was bei einem Thriller schon echt genial ist.

Horst Böhmer dagegen ist muffig, legt Wert auf alte Methoden und zieht Bischoff ständig mit seiner Denkweise auf. Dennoch ist er sympathisch, hilfsbereit und die beiden bilden aufeinander gut abgestimmtes Team.

Man bekommt das Gefühl die beiden schon ewig zu kennen, was mir sehr gefiel, da ich es mag, wenn ich sowohl die Charaktere als auch die Geschichte miterlebe und nicht nur das Gefühl habe einen Film zu schauen. Die Geschichte an sich ist super spannend, man bildet sich recht schnell ein den Täter zu kenn und im verlauf bekommt man auch das Gefühl bestätigt, bis Herr Strobel denkt nö so nicht, nicht mit mir. Durch den am Anfang noch leichten Spannungsbogen wächst auch der Nervenkitzel herauszufinden wer, den nun der Täter ist und der begleitet einen durch die gesamte Geschichte und wächst von Seite zu Seite. Wenn es nach mir persönlich gegangen wäre, hätte ich das Buch in einem Rutsch durchgelesen. So muss ein Thriller für mich sein. Ich will von der ersten Seite an das Gefühl haben, dieses Buch nicht mehr aus der Hand legen zu wollen.

Eine absolute Leseempfehlung von mir und ich bin schon ganz gespannt auf die restlichen Teile der Reihe. Da ich das Buch zu 100 % empfehlen kann, landet es in zwei Kategorien: einmal Leseempfehlung und einmal Highlight.