Rezension – Kissing Lessons WerbungIReszensionsexemplar

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18. April 2020 0 Von Buecherverrueckte

Titel: Kissing Lesson

Autor: Helen Hoang

Verlag: Kyss by Rowohlt

Erscheinungsdatum: 15.10.2019

Seitenanzahl: 416 Seiten

Format: Paperback

ISBN: 978-3-499-27536-4

Preis: 12,99 Euro

 

Küssen sollte einfach sein. Jeder tut es. Es ist nicht viel dabei. Aber Stella kommt sich jedes Mal vor wie ein Hai, dem gerade ein paar Pilotfischchen die Zähne reinigen. Und das ist nicht schön, weder für sie noch für den Mann. Sie hat die Sache mit der Liebe schon beinahe aufgegeben – als Asperger-Autistin mag sie ohnehin nichts, was ihre Routine stört –, doch dann bringt ein dahingesagter Satz sie ins Grübeln: Übung macht den Meister. Stimmt das? Braucht sie einfach mehr Erfahrung? Und wenn ja, wer bringt einem das Küssen bei – und mehr? Vermutlich ein Profi, ein Escort. Wie Michael Phan. Auch wenn der eine ganz eigene Vorstellung von ihrem Unterricht hat …

(QUELLE: Zum Buch/Zum Verlag)

 

Die Gründe wieso ich das Buch bereits zweimal abgebrochen sind eigentlich ganz leicht. Ich habe keinen Bezug zur Geschichte bekommen. Dank der Erzähl-Perspektive hatte ich immer das Gefühl von oben durch ein Fernglas auf die beiden zu schauen und nicht dabei zu sein. Für mich ist das aber leider ein sehr wichtiges Kriterium um mich mit einem Buch beschäftigen zu können. Ich mochte Stella eigentlich sehr, da sie etwas völlig neues hatte. Sie war super lieb und sympathisch ich hätte sie knuddeln können, wenn sie es zugelassen hätte. Den das ist eines von Stellas Problem, für sie ist, körperliche nähe ein eher unangenehmer Teil.

Michael, lebt ein Leben, das er sich so nicht gewünscht hat, und nun kommt auch noch eine Frau in sein Leben, die Ihm ein Angebot unterbreitet, das nicht nur völlig verwirrend für ihn ist, sondern auch an seinem Verstand zweifeln lässt. Er soll ihr beibringen gut zu werden? Das doch völlig verrückt. Doch die Frau geht ihm nicht mehr aus dem Kopf und so nimmt es seinen Lauf. Er ist ein sehr sympathischer Charakter denke ich, wenn man ihn näher kennenlernt.

Mein Abbruch hat also nichts mit den Protagonisten zu tun, sondern alleine mit dem Schreibstil. Der hat mich daran gehindert mich ordentlich mit den Charakteren zu beschäftigen.

Da mich das Buch nicht überzeugen konnte, lege ich es in der Kategorie gefällt mir nicht. Was ich aber erwähnen will, das es für Mich alleine der Schreibstil war.