Rezension Blake – Jake Heath

Rezension Blake – Jake Heath

10. Februar 2020 0 Von Buecherverrueckte

Titel: Blake

Autor: Jack Heath

Verlag: Heyne Verlag

Erscheinungsdatum: 14.01.2019

Seitenanzahl: 448 Seiten

Format: Paperback

ISBN: 978-3-453-43941-2

Preis: 12,99 Euro

Amerika, Gegenwart. Timothy Blake ist ein genialer Profiler und steht als inoffizieller FBI-Mitarbeiter auf keiner Gehaltsliste. Er hat nämlich ein geheimes Laster und wird nicht mit Geld entlohnt, sondern mit etwas, das seine dunklen Triebe befriedigt. Als Blake mit seiner neuen Partnerin Special Agent Reese Thistle eine heikle Geldübergabe einfädelt, geht die Sache schief: In einem gestohlenen Wagen finden sie eine Schaufensterpuppe mit einer menschlichen Niere darin. Blake, der sein finsteres Geheimnis sorgsam hüten muss, gerät unter Verdacht …

(QUELLE: Zum Buch/Zum Verlag)

Blake ist ein Thriller der nichts für schwache Nerven ist, wer also zartbesaitete ist, sollte diesen Thriller nicht lesen.

Wir lernen Blake als einen eher sehr ruhigen und zurückhaltenden Charakter kennen, der nicht viel von sich hält und aus dem, was er kann, nicht wirklich was macht. Er kommt mehr so rüber wie einer von der Straße und ist, dementsprechend finde ich er unauffällig als Charakter. Doch sein Geheimnis mama mia ist mir mein Herz stehen geblieben.

Die restlichen Charaktere, wie Rees oder Luhzin waren für mich leider auch nicht das, was ich gehofft hatte. Sie waren eher unscheinbar und irgendwie zurückhaltend. Reese, die meiner Meinung nach echt sympathisch war, kam leider für mich zu Kurz, klar sie hatte ihre Auftritte aber ich wurde aus ihr einfach nicht schlau. Luhzin hingegen war von Anfang an sehr unsympathisch, ja fast sogar schon unangenehm. Er war mir einfach nicht geheuer. Auch empfand ich ihn nicht nur als unangenehm, sondern auch als Witzfigur einer der sich für den größten hält und auch ein Geheimnis hat.

Ich fand, das Buch hat einen langsamen Spannungsbogen, meiner Meinung nach sehr schnell wieder abflacht. Bis zur Mitte war, alles gut ich war zufrieden. Es war jetzt nichts wo ich sage, es hätte mich vom Hocker gehauen so wie zu Anfang gedacht als das Geheimnis gelüftet wurde. Was nicht mal wirklich an Blake als Charakter lag, sondern an der zweiten Hälfte gesamt. Das Ende war für mich ein komplett verwirrendes und total zusammen gebasteltes Konstrukt aus zusammenhangslosen Ereignissen, die für mich keinen Sinn ergaben. Dies führte dazu das mir in der zweiten Hälfte immer mehr die Lust fehlte es zu beenden. Ich habe tapfer durchgehalten und muss sagen, im Gesamtwerk ganz okay aber für mich persönlich war es einfach nichts.

Aufgrund dessen der oben genannten Gründe landet das Buch in der Kategorie gefällt mir nicht.