(Werbung, da Rezensionsexemplar) Rezension – Du wolltest es doch (Vorsicht Spoiler)

 

Titel: Du wolltest es Doch

Autorin: Louise O’Neill

Verlag: Carlsen Verlag

Erscheinungsdatum: 25.07.2018

Seitenanzahl: 368 Seiten

Format: Hardcover, ePub

ISBN: 978-3-551-58386-4

Preis: 18,00 Euro, 12,99 Euro

 

Nein, richtig sympathisch ist Emma nicht. Sie steht gern im Mittelpunkt, die Jungs reißen sich um sie und Emma genießt es. Bis sie nach einer Party zerschlagen und mit zerrissenem Kleid vor ihrem Haus aufwacht. Klar, sie ist auf der Party mit Paul ins Schlafzimmer gegangen. Hat Pillen eingeworfen. Die anderen Jungs kamen hinterher. Aber dann? Sie erinnert sich nicht, aber die gesamte Schule weiß es. Sie haben die Fotos gesehen. Ist Emma wirklich selber schuld? Was hat sie erwartet – Emma, die Schlampe in dem ultrakurzen Kleid?

Ein aufwühlendes, vielfach preisgekröntes Buch.

(Quelle: Zum Verlag/Zum Buch)

 

ACHTUNG KANN SPOILER ENTHALTEN

 

Das Cover hat mich echt umgehauen, muss ich zu geben. Ich war hin und weg, was auch mit ein Grund war, wieso ich das Buch angefragt habe. Ausschlaggebend war aber der Klappentext. Das Cover lässt einen das Blut in den Adern gefrieren so intensiv ist es. Es hat so viel Gefühl und Schwere.

Dagegen muss ich leider sagen das mich der Schreibstil nicht mitgerissen hat, was dafür gesorgt hat, dass ich länger gebraucht habe, um durch das Buch zu kommen. Da spielt die Geschichte an sich auch eine Rolle. Der Schreibstil war mir jedoch sehr plump und kam sehr runter gerattert rüber.

Viel möchte ich gar nicht sagen, weil ich mich ehrlich Frage wieso man so eine Geschichte als Rezensionsexemplar ausgibt. Von einer normalen Bewertung kann man hier leider überhaupt nicht reden, da so was im realen Leben viel zu oft passiert. Von daher stelle ich gleich klar, ich werde diesem Buch keine Bewertung geben an sich ich werde sagen, wie ich es aufgefasst habe und wie ich gewisse Reaktionen finde, aber eine Sterne oder Kategorienbewertung werde ich hier nicht abgeben können.

Was mich schockiert hat, war zum einen die Reaktion ihrer sogenannten Eltern und die ihrer Freundinnen. Egal wie ein Mensch war, wenn einem so was passiert wird, jegliches schlecht Getanes egal sein und dann hat man als Freunde da zu sein. Doch am schlimmsten war, die Reaktion der Eltern zum Schluss das hat mich so schockiert. Wie kann man als Eltern so sein? Wie kann man so null unterstützend sein? Was Emma in diesem Buch passiert würde jedem den Boden unter den Füßen wegreißen so auch bei Emma. Emma muss die schwerste Zeit in ihrem Leben alleine durchmachen, weil ihr niemand glaubt und durch das Ende dieses Buches wird meiner Meinung nach gezeigt, das es okay ist jemanden wegen Vergewaltigung anzuzeigen, weil man möchte, das die Täter dafür Zahlen. Es wird aber auch gezeigt, dass es vollkommen okay ist, zum wohl der Familie diese Anzeige zurückzuziehen. Es ist nicht okay ganz und gar nicht. In dieser Gesellschaft wird zu oft gezeigt das, nur, weil Frauen einen Rock tragen, ein Top mit ausschnitt sich das Recht raus genommen wird diese anzupacken, aber NEIN verdammt dieses Recht hat keiner/keine. Darüber ein Buch zu machen halt ich sowohl für sehr gewagt als auch für sehr gut, weil darüber geredet werden muss.

 

 

Meine Bewertung wird nicht in Sternen oder in Kategorien sein, sondern einfach ein Tipp. Wenn euch so was passiert, scheut euch nicht euchHilfe zu suchen und Anzeige zu erstatten. Keine Frau und keine Männer hat so was verdient. Ich möchte den Carlsen Verlag dafür danken, dass ich die Geschichte lesen durfte, doch halte ich es für angebracht, eine Triggerwarnung an den Anfang zu setzten.

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