*Werbung Autoreninterview Isabell May

Autorenvorstellung
Ich möchte euch heute eine sehr frische Autoren im Genre New adult. Close to you ist eine College Geschichte die mit super Charakteren und einem ordentlichen Handlungsfluss überzeugt.

Autorenvita

Isabell May, geboren 1985 in Österreich, studierte Germanistik, Bibliothekswesen und Journalismus, bevor sie sich 2014 als Autorin selbstständig machte. Sie lebt mit ihrem Mann, zwei Katzen und zwei Hunden in der Nähe von Aachen, wo sie sich ihrer großen Leidenschaft, dem Schreiben von Fantasy- und Liebesromanen, widmet.

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Interview mit Isabell May
Erstmal danke das du dich dazu bereit erklärst mir ein paar Fragen zu beantworten, das freut mich wirklich sehr. Wir fangen mal mit ein bisschen zu dir an 🙂
Sehr gerne! Ich freue mich total über dein Interesse und bin gespannt auf deine Fragen.

Du hast Germanistik, Bibliothekswesen und Journalismus studiert was hat dich an den Fächern so interessiert das du sie studiert hast?
Ich habe mich bei jeder Studienwahl von der Liebe zu Büchern und zum geschriebenen Wort leiten lassen. Im Grunde genommen wollte ich immer schon Autorin werden, schon als Kind, habe aber immer zu hören bekommen, es sei unrealistisch, vom Schreiben leben zu können. Darum habe ich versucht, einen Plan B oder C zu verfolgen. Dass es mir schlussendlich doch geglückt ist, mein Hobby zum Beruf zu machen, macht mich wirklich glücklich.

Wie würdest du deinen Charakter beschreiben?
Du stellst Fragen! Um mal ein paar Stichpunkte in den Raum zu werfen: kreativ, socially awkward, Tussi-Nerd, bestenfalls „quasi so was wie eine Erwachsene“ (Zitat eines guten Freundes). 😉 Meine Protagonistin Violet hat einige Gemeinsamkeiten mit mir, ich habe ihr ein paar meiner Eigenschaften und Interessen vererbt.

Hast du einen bestimmten Ort an den du dir Geschichten ausdenkst also z.b. an einem See in der Nähe oder so?
Das wäre toll, aber ich fürchte, meine Antwort fällt ganz unspektakulär aus: Ich denke mir Geschichten aus, wo auch immer ich mich gerade aufhalte. Und das ist meist schlicht und einfach mein Sofa, weil ich dort arbeite und es überhaupt mein Hauptaufenthaltsort und mein natürlicher Lebensraum ist.

Dein liebster Schreibort? (Also Schreibtisch, Couch usw.)
Manchmal nehme ich mir vor, aufrecht sitzend an einem Schreibtisch zu arbeiten, wie das erwachsene Leute nun einmal tun. Aber die Couch übt eine magische Anziehungskraft auf mich aus, also arbeite ich meist von früh bis spät (in Schlafklamotten) in meiner geliebten Sofa-Ecke.

Wolltest du schon immer schreiben und Geschichten erzählen?
Ich glaube, darauf geben die meisten AutorInnen die gleiche Antwort: Ja, schon immer. Als Kind habe ich Geschichten und sogar einen ganzen Fantasyroman geschrieben, unleserlich auf herausgerissene Zettel aus Schulheften gekritzelt. Jeder erzählt einem, davon könne man nicht leben, und es wäre nur ein hübsches Hobby. Aber wenn man seine Träume sehr zielstrebig verfolgt, ist manchmal mehr möglich, als man anfangs denkt.

In deinem neuen Roman geht es um Stalking und Angstzustände. Wie hast du dich mit dem Thema auseinandergesetzt?
Was Stalking betrifft, habe ich nur im Internet recherchiert. In Violet hingegen konnte ich mich gut hineinversetzen, weil ich selbst psychisch manchmal nicht 100% stabil bin.

War es schwer ein Thema zu finden was in dem Buch behandelt werden sollte oder war für dich Klar es soll um Stalking gehen?
Mir war wichtig, dass Close to you nicht „nur“ eine Liebesgeschichte ist. Dass es um das Thema Stalking gehen soll, hat sich mehr oder weniger von selbst ergeben, als ich den Plot geplant und über die Charaktere nachgedacht habe.

Du hast angefangen mit Fantasy Büchern was hat dich dazu bewegt dich an einem neuen Genre zu probieren?
Die Antwort auf diese Frage ist leider völlig unromantisch. Mich hat nicht spontan die Muse geküsst und es war keine göttliche Eingebung, sondern mein Literaturagent hat mich schlicht und einfach gefragt, ob ich mir vorstellen könnte, einen solchen Roman zu schreiben. Ich habe die Herausforderung gerne angenommen und mich zum ersten Mal richtig mit dem Genre auseinandergesetzt. Die Arbeit an Close to you hat mir richtig viel Spaß gemacht.

Close to you ist dein erster Roman in dem Genre können wir da mehr Bücher von dir in Zukunft erwarten?
Ja, auf jeden Fall! Es war eine spannende Erfahrung, ein Genre auszuprobieren, mit dem ich mich davor kaum auskannte. Ich habe dabei gemerkt, dass mir solche Geschichten viel Spaß machen, und ich würde mir gerne noch viel mehr davon ausdenken.

Wie bist du auf Maine gekommen?
Ich bin ein Stephen-King-Fangirl. Als ich überlegt habe, wo Close to you spielen könnte, konnte ich nicht widerstehen, den Bundesstaat auszuwählen, aus dem King stammt, und in dem viele seiner Romane angesiedelt sind.

Würdest du die Stadt gerne mal selbst besuchen oder warst du vielleicht schon da?
Ich war zwar schon in den USA, aber bisher nur in Florida, noch nie in Maine. Ich würde sehr gerne viel mehr von den Vereinigten Staaten kennenlernen. Eine Rundreise ist ein Traum von mir.

Kannst du dich mit deinen Protagonisten identifizieren?
Auf jeden Fall, denn Violet hat viele Gemeinsamkeiten mit mir. Sie mag zum Beispiel ähnliche Serien und Bands wie ich. Und Partys sind auch mein persönlicher Erzfeind, da kann ich sie gut verstehen 😉 Mit Aiden ist es etwas schwieriger, aber auch er hat Charaktereigenschaften, die ich sehr gut nachvollziehen kann.

Violet ist ja ein ziemlich starker Charakter war es schwer für dich sie so zu erfinden?
Ich glaube, starke Buchcharaktere müssen und dürfen gar nicht zu perfekt sein. Sie können ruhig Schwächen und Unsicherheiten haben. Wichtig ist, wie sie im Laufe der Handlung damit umgehen, und dass sie eine Entwicklung durchmachen. Violet hat einige Tiefs, handelt manchmal irrational und lässt sich von Ängsten steuern, geht schlussendlich aber stärker aus Herausforderungen hervor. Darauf kommt es aus meiner Sicht an.

Bei Aiden stell ich mir die Charakterentwicklung ganz besonders schwer vor, weil er ja am Anfang ein sehr verschlossener und kalter Typ ist. Wie hast du die Entwicklung von Aiden empfunden?
Aiden trägt seine guten Eigenschaften von Anfang an in sich, ist eigentlich ein fürsorglicher und sensibler Typ. Es fällt ihm nur schwer, diese Seiten an sich selbst zu erkennen, und sie anderen zu zeigen. Kommt es darauf an, kann man sich aber darauf verlassen, dass er für einen da ist. Es hat beim Schreiben Spaß gemacht, ihn mit einer abweisenden Fassade auszustatten, und dann immer wieder seinen wahren Charakter durchblitzen zu lassen – zum Beispiel, wenn er für Violet Milch kauft, weil ihm auffällt, dass ihr schwarzer Kaffee nicht schmeckt.

Wie recherchierst du für ein Buch? Reist du in die Stadt in der es spielen soll? Wie darf man sich das vorstellen?
Das wäre schön, aber leider musste ich mich im Fall von „The Chosen One“ auf meine Fantasie, und bei „Close to you“ auf das Internet verlassen. Ich habe Texte gelesen und Bilder angesehen und mich ein wenig in das amerikanische Bildungssystem eingelesen.

Wie läuft bei dir der Schreibprozess und die Entwicklung einer neuen Idee ab? Schreibst du sofort drauf los oder wie darf man sich das vorstellen?
Bei meinem Fantasy-Zweiteiler „The Chosen One“ habe ich einfach drauflos geschrieben, ohne zu wissen, was auf der nächsten Seite passieren wird. Das habe ich gegen Ende bitterlich bereut, als ich lauter lose Fäden in der Hand hatte und erst einmal verzweifelt überlegen musste, wie ich die Geschichte zu einem runden Ende führen soll 😉 Seither plane ich sehr gründlich und weiß von Anfang an, wie die Handlung verlaufen wird. Das heißt aber nicht, dass ich mich sklavisch an meinen Plan halte. Wenn mir während des Schreibens neue Ideen kommen, oder ich merke, dass irgendeine andere Wendung besser passen würde, weiche ich von meinen Plänen ab.

Ich danke dir vielmals für das Interview und freue mich auf weitere Bücher von dir 🙂

Schaut doch einfach mal beim Buch vorbei.
Hier der Klappentext:
Das war der Plan: Ein Neubeginn. Möglichst weit weg von zu Hause. Ohne Stress. Und ohne Jungs. Vor allem ohne Jungs.
Auf den ersten Blick scheint Violet ein unbeschwertes Mädchen zu sein. Vor Kurzem hat sie ihre Heimatstadt verlassen, um in Maine zu studieren. Sie findet schnell Anschluss am College, und vor allem Aiden geht ihr bald nicht mehr aus dem Kopf. Der Junge mit Bad-Boy-Image hat etwas an sich, dass sie auf unsichtbare Weise anzieht. Doch er zeigt ihr die kalte Schulter, ist kühl und distanziert. Als sie dann aber durch eine Verkettung blöder Umstände in seiner Wohnung einzieht, kann sie sich gegen ihre Gefühle nicht mehr wehren, und die beiden kommen sich näher. Und dabei findet Violet nicht nur mehr über Aiden und sein Geheimnis heraus. Auch sie selbst wird von ihrer Vergangenheit eingeholt –
Zum Buch: Close to you

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