Orientierungslos teil 2

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Ich stand auf einer riesen großen Wiese. Ich wusste immer noch nicht wo ich war und wer dieses Mädchen war das mich hergebracht hatte. Wissen ist Macht hat mein Vater immer gesagt, aber im Moment denke ich es ist besser nichts zu wissen. Mit dem Blick auf die Wiese und den Duft frischer Blumen und nassem Wald beruhigte mich und lies mich glauben das, dass hier alles gut endet. Ich glaube warten Geduld gehörte noch nie zu meinen besten Eigenschaften. Es kam mir vor wie Tage die ich wartete auf diese Mädchen mit den roten Lippen und ihren traumhaften Augen, als sie endlich auftauchte und meine Hand nahm. „Du bist geblieben“ was war das den für eine Frage ich hatte ja auch keine Wahl ich wusste nicht wo ich bin, ich wusste nur ich will hier nicht weg. „Ja ich bin ich, aber du hast mir auch keine Wahl gelassen ich habe immer noch keine Ahnung wo wir sind. Was ist das für ein Ort und was machen wir hier?“ „psst genieße die Ruhe einfach mal den Moment genießen und abschalten.“ Da war ich auf jeden Fall dabei mein Leben bestand aus Sorgen und Kämpfen, ich wollte einfach mal für eine Weile vergessen. Wir liefen Hand in Hand über die Wiese und redeten über für andere Personen belangloses zeug, doch für uns war es in diesem Moment das Wichtigste. „Wer bist du?“ „Deine Hoffnung? Deine Liebe? Dein Herz? Ich bin das was ich für dich sein soll“ „Also bist du nicht echt?“ „Doch bin ich Deine Liebe ist echt Dein Herz ist echt selbst deine Hoffnung ist echt. Ich erinnere dich nur an das was du in dir hast und ganz tief begraben hast.“ „Ich will nicht darüber reden“ „Sie ist weg ja, aber du musst verstehen“ „Was soll ich verstehen den gerade verstehe ich gar nichts mehr. Du schleppst mich hier her um mir zu sagen das du alles bist was ich begraben habe und sagst ich soll verstehen. Das ist so unreal das ist nicht möglich.“ Ich ließ die Hand los und ging ich konnte das nicht. Irgendwann kam ein großer Stein auf den ich mich setzte mit dem Blick über die traumhafte Landschaft. Gedanken verloren saß ich da und atmete den zauberhaften Duft vom nassen Wald, frischen Blumen und reiner Luft ein. Konnte es sein das sie Recht hatte das ich all das was ich begraben hatte zulassen musste um über das passierte hinwegzukommen? War all der Schmerz wirklich nötig um endlich wieder zu Leben? „Du musst mich zulassen, sonst wirst du immer so weitermachen. Dein Lächeln wird nie echt sein.“ „Wie soll das gehen?“ „lass den Schmerz zu, auch wenn du glaubst er scheint dich umzubringen. Du brauchst den Schmerz damit ich dir zeigen kann es wird besser, einfacher. Lebendiger.“ Und mit diesen Worten ging sie und ich war wieder in der Realität in meinem Zimmer, in meinem Bett.

– Ende –

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