*Werbung Autorenvorstellung Nancy Salchow

Autorenvorstellung
 
Heute hab ich für euch die erste Autorenvorstellung. Ich möchte euch eine Autorin vorstellen die für mich zu einer der größeren gehört so viel Emotionen und Leidenschaft in einem Buch hab ich selten gehabt. Nancy Salchow ist einer meiner absoluten Lieblingsautorin um so mehr freue ich mich das sie zugestimmt hat dabei zu sein.
Bevor wir zu den Fragen kommen bitte ich euch, wenn es euch gefällt schaut doch einfach mal bei ihren Büchern vorbei. Es lohnt sich wirklich.
Das Interview:
Wann hast du angefangen zu Schreiben ?
Da ich mich an keine Zeit erinnern kann, in der ich nicht geschrieben habe, muss es sehr früh gewesen sein. Ich erinnere mich an Notizbücher, in denen ich als junges Mädchen selbst erfundene Geschichten aufgeschrieben habe, später dann auf meiner ersten eigenen Schreibmaschine (ich werde alt 😉 ). Ausgedacht habe ich mir Geschichten allerdings schon früher. Ich habe noch heute eine Erinnerung vor Augen, wie ich vor den Mitschülern meiner Grundschulklasse stehe und die Geschichte über irgendeine Kuh erzähle. Ich dachte sie mir aus, während ich redete – deshalb hatte sie am Ende auch überhaupt nichts mehr mit einer Kuh zu tun. Verrückt, woran man sich erinnert. 😉
Bist du mit jedem Buch zufrieden was du schreibst oder denkst du im nach hinein das hättest du anders machen können?
Unzufrieden ist das falsche Wort. Ich denke nicht konkret daran, was ich hätte anders machen können, ich stelle einfach alles in Frage. Ausnahmslos. Deswegen lese ich meine Worte, sofern als druckfertig ist, auch nicht noch einmal durch. Das würde mich nur verrückt machen. 😉
 
Das Buch: Das Leben, Zimmer 18 und Du basiert ja auf dein eigenes Leben hast du es jemals bereut dieses Buch geschrieben und veröffentlicht zu haben ?
Nein, nicht einen Moment. Zum einen war es ein sehr wichtiges Mittel, um meine eigene Krankheit und den Weg daraus zu verarbeiten, zum anderen habe ich schon so viele Nachrichten von Menschen bekommen, die sich in meinen Zeilen wiedergefunden haben, dass es sich allein dafür gelohnt hat. Ich weiß selbst nur zu gut, wie es ist, ganz am Boden zu sein und wie sehr man sich wünscht, von Betroffenen zu hören, dass sie es wieder hinausgeschafft haben. Dass alles wieder gut wurde. Deshalb wusste ich um die Wichtigkeit, mein Schicksal mit anderen zu teilen. Denn es geht leider viel zu vielen Menschen so.
 
Du hast vielen mit diesem Buch“ Das Leben, Zimmer 18 und Du“ geholfen wie denkst du darüber das so viele neue Hoffnung haben weil sie deine Geschichte gelesen haben und gemerkt haben man darf auch mal eine „Doofe Zeit habe“?7
Das bedeutet mir unheimlich viel. Wenn ich nur einem Menschen geholfen habe, wieder Mut und Hoffnung zu schöpfen, hat sich das Schreiben gelohnt.
Deine Geschichte hast du im Heyne Verlag veröffentlicht wieso die anderen Bücher nicht mehr ?
Ich habe schon vor meiner ersten Taschenbuch-Veröffentlichung im Verlag (damals bei Droemer Knaur) nebenbei auch im Selbstverlag veröffentlicht. Parallel habe ich immer auch Bücher im Verlag herausgebracht (Droemer Knaur und später dann auch Heyne), wollte aber bewusst auch meine regelmäßigen Veröffentlichungen im Selbstverlag haben. Ich bin gern unabhängig, gestalte meine Cover selbst, entscheide gern kurzfristig, wann ein Buch erscheint usw. All dies ist mit Verlagen nicht in der Form möglich. Trotzdem möchte ich die Abwechslung, zwischendurch auch im Verlag zu veröffentlichen, nicht missen, da es mir jedes Mal aufs Neue eine große Freude und Ehre ist, mit erfahrenen Mitarbeitern zusammenzuarbeiten und professionell in den Medien vertreten zu werden. Während ich mich im Selbstverlag aber eher auf Liebesromane konzentriere, sind es im Verlag eher Familienromane oder autobiografische Romane.
Ich habe vor, auch künftig hin und wieder im Verlag zu veröffentlichen, allerdings werde ich mir immer auch die Tür zum Selbstverlag offenhalten. Ich brauche diese Unabhängigkeit und auch die Gewissheit, meinen Lesern öfter neue Geschichten präsentieren zu können als nur einmal im Jahr, wie es bei meinen Verlagsveröffentlichungen üblich ist.
Was war dein erstes Buch was du zuende Geschrieben hast ?
Das war mein Roman „Fisch im Nest“ (Achtung Wortspiel 😉 ), mit dem ich damals auch meinen ersten E-Book-Verlagsvertrag bei Knaur bekam. Heute ist der Roman unter dem Titel „Nur eine Stimme entfernt“ erhältlich, 2011 erschien er erstmalig unter dem Titel „Herzliche Restgrüße“, wurde später aber neu aufgelegt.
Was bedeutet dir das Schreiben ?
Es war schon immer mein größter Traum. Es ist einfach das bestmögliche Ventil, um meine Ideen auf Papier zu bringen. Ich gehöre zu den Menschen mit Hochsensibilität, das bedeutet, dass ich alle Reize um mich herum viel intensiver wahrnehme. Jeden Menschen, jede Stimmung, jedes Geräusch, jedes Bild. Das kann auf Dauer sehr anstrengend sein, weswegen ich auch große Menschenansammlungen nach Möglichkeit meide. Für das Schreiben ist es allerdings eine sehr wertvolle Gabe, weil ich praktisch alles um mich herum – wenn auch unbewusst und ungewollt – wie von selbst aufsauge. Und wann immer mich jemand fragt, woher ich die Ideen zu meinen Geschichten finde, sage ich: Ich finde sie nicht, sie finden mich. Sie sind einfach immer da, ich muss nicht mal nach ihnen suchen. Viel eher geht es darum, in mich hineinzuhorchen und unter den vielen Ideen die derzeit passendste herauszupicken. Und genau deshalb ist die Hochsensibilität auch ein Geschenk und das wichtigste Instrument beim Schreiben.
Kurz gesagt: Das Schreiben bedeutet mir alles – und ich wäre sehr traurig, wenn ich dieser Leidenschaft nicht mehr nachgehen könnte.
Wie schaffst du es so viel Emotionen in ein Buch zu verpacken ?
Auch das verhält sich eigentlich wie in der vorigen Antwort erläutert. Ich muss nicht nach Emotionen suchen. Sie sind einfach da. In dem Moment, in dem meine Titelheldin dem Mann ihres Lebens begegnet, begegne auch ich dem Mann meines Lebens. Und wenn sie sich die Augen ausheult, weil es zerbrochen ist, heule ich mit. Das alles bin ich, weil ich jede einzelne Zeile miterlebe und mitfühle. Ich muss es nur aufschreiben.
Dein letzter Rroman „Millionäre Überbewertet“ hatte Nick als Hauptprotagonisten wie hast du es geschafft bei ihm nicht durchzudrehen ?
Es ist ziemlich praktisch, dass ich mich immer in meine weibliche Titelheldin hineinversetze. Ich kann mich in den Dialogen, die ich ihnen in den Mund lege, immer herrlich austoben und Nick gehörig den Kopf waschen, wenn es erforderlich ist. Tja, und umgekehrt genauso, denn auch Johanna ist ja nicht gerade einfach.
Sein Chrakter ist sehr speziell und doch so Liebevoll und zum Verlieben ist es dir schwer gefallen ihm auch eine kleine „ Ich sollte ihm in den Hintern treten Art zu verpassen?“
Meine Titelhelden haben oft ein paar nervige Eigenschaften. Das kommt mehr oder weniger von allein, ganz einfach, weil so eben auch das Leben ist. Wir alle haben doch unsere Macken – und trotzdem möchten wir die große Liebe leben, oder?
Dein Neuer Roman erscheint am 8. Januar wie nervös bist du?
Ich bin jedes Mal extrem nervös, weil ich wirklich – ganz gleich, wie viele positive Rückmeldungen ich auf das vorausgegangene Buch bekomme – immer davon ausgehe, dass absolut niemand mein neues Buch lesen wird. Davor fürchte ich mich immer. Keine Ahnung, ob das noch mal besser wird. Vielleicht gehört dieses Lampenfieber dazu, um wirklich kreativ sein zu können.
Um was wird es sich drehen in diesem Buch ?
Ich glaube, das verrät am ehesten der Klappentext:
Was tust du, wenn dein Herz eine andere Sprache spricht als dein Verstand? Und bist du bereit, alles aufzugeben, nur um deiner Sehnsucht zu folgen?
 
Als Maxim sein eigenes Leben riskiert, um Vanessas kleine Nichte Lucy vor einem tragischen Unfall zu retten, ist Vanessa beeindruckt von seinem grenzenlosen Mut und seiner Selbstlosigkeit. Als ihm der Vater der kleinen Lucy daraufhin einen Job in seiner Firma anbietet, nimmt Maxim nach anfänglichem Zögern an und lernt so auch Vanessa näher kennen, die ebenfalls dort arbeitet.
Aus der anfänglichen Dankbarkeit für seinen Heldenmut kommen bei Vanessa jedoch ziemlich schnell andere Gefühle für den geheimnisvollen Fremden hinzu. Trotz der Tatsache, dass sie eigentlich verheiratet ist, gelingt es ihr einfach nicht, sich der Leidenschaft zu entziehen, die sie vom ersten Moment an mit Maxim verbindet. Doch auch wenn sie schon lange unter der krankhaften Eifersucht ihres Mannes leidet, hat sie Skrupel, ihn derart zu hintergehen.
Wie lange wird sie ihre Neugier auf den rätselhaften Maxim verdrängen können? Und wie lange wird es Maxim gelingen, die Finger von der Schwester seines Chefs zu lassen?
Hin und hergerissen zwischen Vernunft und Sehnsucht ahnen die beiden nicht, dass das Geheimhalten ihrer Liebe ihr kleinstes Problem ist und sie in Wahrheit Teil eines viel größeren Geheimnisses sind.
 
Dieses Buch enthält sehr eindeutige und leidenschaftliche Szenen. Es handelt sich um einen eigenständigen und abgeschlossenen Roman und nicht um einen Teil einer Serie.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

* Die Checkbox für die Zustimmung zur Speicherung ist nach DSGVO zwingend.

Ich akzeptiere